Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 einfach online abschätzen

Bietigheim-Bissingen, 02.03.2020 – Egal, ob Neubau oder umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an Bestandsgebäuden – nach DIN 1946-6 ist dabei ein Lüftungskonzept zu erstellen und in diesem Rahmen die Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen zu prüfen. Um diese normative Anforderung schnell und einfach erfüllen zu können, hat der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) ein kostenlos nutzbares Online-Tool entwickelt. Es ist unter der Internetadresse www.kwl-info.de/online-tool zu finden bzw. über die FGK-App zu erreichen und richtet sich vor allem an Planer, Architekten und Handwerker.

Das Tool nimmt die Überprüfung der Notwendigkeit einer lüftungstechnischen Maßnahme entsprechend den Vorgaben der neuesten DIN 1946-6-2019 vor. Dafür sind nur einige wenige Eingaben erforderlich, die nach Möglichkeit als Auswahllisten gestaltet wurden, um eine hohe Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Somit sind lediglich die Werte für Raumhöhe und beheizte Fläche einer Nutzungseinheit sowie ein ggfs. vorhandener konkreter Messwert zur Gebäudeinfiltration noch über die Tastatur einzugeben.

Als Ergebnis erhält man sowohl einen Wert für die Infiltration – sie hängt im Wesentlichen von der konkreten Ausführung des geprüften Gebäudes ab – als auch den erforderlichen Luftvolumenstrom zum Feuchteschutz. Letzterer berücksichtigt neben der errechneten Infiltration auch die Belegung der betreffenden Nutzungseinheit. Je nach Verhältnis von Luftvolumenstrom zum Feuchteschutz und dem Wert der Infiltration gibt das Tool zudem die Meldung aus, ob lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich sind oder nicht. Darüber hinaus verweist es – unabhängig vom Ergebnis der Prüfung – auf eine Reihe von in jedem Fall empfehlenswerten Lösungen, was für Planer und Architekten einen zusätzlichen praktischen Nutzen darstellt.


Über den Fachverband Gebäude-Klima e. V.
In seiner fast 50-jährigen Geschichte entwickelte sich der Fachverband Gebäude-Klima e. V. zum führenden Branchenverband der deutschen Klima- und Lüftungswirtschaft. In dieser Funktion vertritt der FGK die Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Marktpartnern, der Politik, der Wirtschaft, den Normungsinstitutionen und der Wissenschaft. Mit einer intensiven politischen Kommunikation nimmt der Verband Einfluss auf ordnungsrechtliche Vorgaben sowie auf Normen aus dem relevanten Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung. Die ca. 300 Mitglieder des FGK beschäftigen rund 49.000 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von etwa 8 Milliarden Euro pro Jahr.


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